{{ tweet.login }}

{{ tweet.reply.login }} {{ tweet.reply.deleted ? 'Ursprüngliche Nachricht gelöscht' : tweet.reply.excerpt }}
{{{ tweet.body | format }}}
Änderungsverlauf

Wird geladen…

{{ historyError }}

  1. {{ version.current ? 'Aktuelle Fassung' : (versionIndex === 0 ? 'Original' : 'Frühere Fassung') }}
    {{{ version.body | format }}}

Wird geladen...

×
?
So findest du deinen Titel

Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
Die interne Movie-ID direkt einfügen.
Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Cut des Jahrhunderts

Wuttke

Von Wuttke in Flimmerkiste: JFK - Tatort Dallas

Cut des Jahrhunderts Bildnachweis: http://programm.ard.de/sendungsbilder/teaser_huge/008/POCUTF8_11229594770_Original_Daccord.JPEG
Wenn sich Stones Politthriller dem Thema hingibt, ist Garrison und sein Ermittlungsstab im Fokus der Erzählung, und hier geht es visuell klassisch und behände zu Werke. Das Letterboxbild sorgt zwar für cineastisches Feeling, ist farblich anregend gestaltet worden und verwendet sogar ein wenig den Weichzeichnereffekt, aber sonst gibt es rein gar nichts, das man als beeindruckend im Gedächtnis behalten würde.

Erst wenn die Aufarbeitung des Mordes einsetzt, wandelt sich der Film von der grauen Maus zum pompösen Pfau. Plötzlich gewinnt der Film an Dynamik. Nun werden zackige Schnitte gesetzt, Flashblenden, gewagte Kameraeinstellungen, gemixt mit Archivbildern und explodieren zu einer wahren Bilderflut, denen man selbst beim zehnten Mal Anschauen Details entlocken kann. Oft werden dabei die Darsteller zum Erzähler im Off umfunktioniert. Dadurch erhalten die Szenenabläufe etwas Hypnotisches, bei denen man jedoch lieber versucht sein sollte, konzentriert dem Inhalt zu folgen als sich von ihnen treiben zu lassen - und das ist auch nicht die Absicht des Films, einfach nur mit technischen Kapriolen zu beeindrucken. Oliver Stone nutzt die Stilistik schlichtweg dafür, dem Thema die Trockenheit zu entziehen.

Wer sich gerne Dokus anschaut, weiß sehr wohl, dass die Aneinanderreihung von Fakten gegen Ende nicht gerade den Grad des Interesses fördert, und irgendwann ist man pappsatt. Stone nutzte die cineastischen Mittel, um eben dies zu verhindern. Klar sind drei (oder auch vier) Stunden eine Menge Zeug, das es zu verdauen gilt, aber wer sich auf den Film hat einlassen können, wird ihn mit Sicherheit noch mehrmals betrachten wollen, weil man eben nicht alles in sich aufsaugen konnte. Die Cuts sorgen dafür, dass sich die Aufnahmefähigkeit des Gehirns eines Menschen an bewusste Grenzen stößt, und wer sich nicht nur unterbewusst damit abgeben will, sollte eben noch mehrmals drei bis vier Stunden investieren.

Teil 2/6

Dagegen

Teil 4/6

My Kennedy

Wird geladen...

{{ loadError }}