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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
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Movie Virgins: Das erste Mal... "Komm und sieh!"

Stu

Von Stu in Movie Virgins: Das erste Mal... "Komm und sieh!"

Movie Virgins: Das erste Mal... "Komm und sieh!" Bildnachweis: © Al!ive AG | Szene aus "Komm und sieh!"

Die Diskussion, ob ein Kriegsfilm überhaupt als Anti-Kriegsfilm funktionieren kann, ist so alt wie das Kino selbst. Kaum ein Genre ringt so konsequent mit der Frage, wie sich Gewalt, Trauma und Menschlichkeit überhaupt darstellen lassen, ohne sie zu verharmlosen. Ein Werk, auf das sich viele in dieser Debatte einigen würden, ist Komm und sieh! von Regisseur . Das brachiale Meisterwerk von 1985 gilt bis heute als ungeschöntes Mahnmal gegen den Krieg und den vollständigen Verlust von Menschlichkeit.

Komm und sieh! erzählt die Geschichte des jungen Fljora, der im von deutschen Truppen besetzten Belarus während des Zweiten Weltkriegs zu den Partisanen stößt. Was als naive Hoffnung auf Abenteuer beginnt, verwandelt sich schnell in einen Albtraum aus Gewalt, Zerstörung und seelischer Auslöschung. Je tiefer Fljora in die Kriegsrealität gezogen wird, desto deutlicher zerfällt jede Form von Unschuld – bis am Ende kaum noch etwas von dem Jungen übrig ist, der einst voller Erwartungen in den Krieg zog.

Im Unterschied zu anderen berühmten Kriegsfilmen wie Apocalypse Now (1979) oder Der Soldat James Ryan (1988) wird Komm und sieh! im öffentlichen Diskurs jedoch vergleichsweise selten genannt, obwohl seine Wirkung in ihrer Konsequenz kaum zu übertreffen ist. Genau das führte auch dazu, dass Filmfan Sandro vom Podcast Steven Spoilberg jahrelang einen Bogen um den Film machte. Gemeinsam mit Kühne, der den Film ebenfalls erstmals gesehen hat, diskutiert er nun, ob Klimovs Werk seinen Ruf als kompromissloses Meisterstück wirklich verdient – oder ob es sich um einen überhöhten Titel einer längst vergangenen Kinoära handelt.

Hinweise:
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