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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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Erwähnungen

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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Frida wünscht sich ein Kind. Doch ihre Sehnsucht erfüllt sich nicht, und dann läuft auch noch der Mann davon. Während um sie herum ein regelrechter Babyboom ausbricht, verläuft ihr eigenes Leben vermeintlich rückwärts. Für Kummer bleibt keine Zeit. Sie ist 36 Jahre alt und der festen Überzeugung: jetzt oder nie. Es muss schnell ein neuer Lebenspartner her. Erst spät merkt Frida, dass die Jagd nach einem perfekten Leben nicht der Weg zum großen Glück ist.
Quelle: themoviedb.org

Kritik

Frida, hier wunderbar dargestellt von Katrin Röver (Sibylle), befindet sich in einer Drucksituation. Sie möchte unbedingt ein Kind bekommen, ist nahezu besessen von diesem Gedanken, aber dann kommt alles anders und dieses Ziel scheint ferner denn je. Trotzdem bleibt sie ruhig, geht weiterhin diszipliniert ihrer Berufung nach und sucht nach einer Möglichkeit, ihr Ziel zu erreichen. Der Film skizziert wunderbar in was für einer Drucksituation sich eine Frau mittleren Alters befindet, die zur Arbeit muss, eine Familie gründen muss, was ihr zumindest durch den „Baby Boom“ um sie herum immer wieder suggeriert wird, und gleichzeitig noch glücklich werden soll. 

Für Frida scheint es keine Freizeit zu geben, ihr gesamtes Leben ist durchzogen von dem Druck, der aus den verschiedensten Ecken auf sie einwirkt. Selbst die Art, wie Frida datet, um einen neuen Mann kennenzulernen, hat nichts mit Spaß und Lebensfreude zu tun, sondern ist auch eine Art von Arbeit. Es ist die obsessive Suche nach einer möglichen Vaterfigur.

Frida ist vor allem eine tragische Figur. Das erkennt man an dem teils zynischen, teils niederschmetternden Misslingen ihrer einzelnen Unternehmungen. Dieser tragische Wesenszug passt wunderbar in diese Szenerie hinein und lässt ihre „Arbeit“, wenn man das so nennen möchte, zu einer Sisyphos-Arbeit werden. Zum Ende hin scheint alles zu viel zu werden und sie verändert zunehmenend ihr Wesen. Leider geht der Film nicht noch einen Schritt weiter und zeigt auf, dass dieser Druck zum Großteil  aus gesellschaftlich konstruierten Erwartungen resultiert, die an eine Frau gestellt werden, wodurch auch ihr Privatleben beeinflusst wird. 

Fazit

"Dinky Sinky" ist kein perfekter Film, aber ein feministischer über eine tragische Figur.  Das kommuniziert der Film auf visuell einfache, aber eindringliche Art und Weise, indem er das dauerhafte Gefühl des Drucks, der auf Frida lastet, einfängt. Leider geht der Film nicht weiter und zeigt nicht auf, woher dieser Druck stammt. 

Kritik: Maximilian Knade

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