{{ tweet.login }}

{{ tweet.reply.login }} {{ tweet.reply.deleted ? 'Ursprüngliche Nachricht gelöscht' : tweet.reply.excerpt }}
{{{ tweet.body | format }}}
Änderungsverlauf

Wird geladen…

{{ historyError }}

  1. {{ version.current ? 'Aktuelle Fassung' : (versionIndex === 0 ? 'Original' : 'Frühere Fassung') }}
    {{{ version.body | format }}}

Wird geladen...

×
?
So findest du deinen Titel

Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
Die interne Movie-ID direkt einfügen.
Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Josette (75) lebt allein in Yaoundé, Kamerun. Alle ihre Kinder sind auf der Suche nach einem „besseren Leben“ in den Westen gezogen. Josette hofft, dass eines von ihnen zurückkehrt, um in ihrer Nähe zu leben. Sie lernt eine junge Frau kennen, und die beiden Frauen kommen sich sehr nahe.

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Wenn in einer späten Szene bitteren Symbolismus in Auguste Bernard Kouemo Yanghus hintergründigem Charakterdrama eine Mauer einreißt, steht dies zugleich für einen fundamentalen sozialstrukturellen Zerfall. Ohne eine junge Generation, die selbst vor Ort in Kamerun die Gegenwart aktiv formt, ist die Zukunft des Landes eine leere Hülle. Diese herbe Erkenntnis holt auch die greise Hauptfigur in den Straßen ihrer Nachbarschaft ein. Die Häuser sind neu und modern, doch die Menschen, die meist allein darin wohnen, sind alt und der Vergangenheit verbunden.

Eine von ihnen ist Josette (eindrucksvoll: Josette Kwanya), die in der Hauptstadt Yaoundé auf die Rückkehr ihres Sohnes aus Europa wartet. Die 75-Jährige beaufsichtigt den Bau eines Hauses, das er dort für sich errichtet. Doch je stabiler und größer das Haus wird, desto brüchiger und geringer wird ihr Kontakt Zu ihm. Als Josette, die nie einen Ausweis hatte, bei bürokratischen Formalitäten Schwierigkeiten hat, hilft ihr die junge Sarah (Edwige Tatiana Moudjeu Pouadeu). Zwischen den ungleichen Frauen entsteht eine fürsorgliche Freundschaft und flüchtige Geborgenheit.

Sarah, die schon eine unglückliche Ehe hinter sich hat und nun desillusioniert nach einer guten Partie mit einem Europäer sucht, wird für Josette zu einer Ersatztochter. Umgekehrt findet die mir ihren Eltern zerstrittene Sarah in ihrer lebenserfahrenen Kameradin ein ihr bisher fremde Zuwendung und Anteilnahme. Doch so einfach lösen sich die existenziellen Herausforderungen nicht in diesem einfühlsamen Persönlichkeitsporträt, das zugleich das einer Gesellschaft ist. Josettes Einsamkeit, die der Regisseur als die seiner eigenen Mutter beschreibt, steht exemplarisch für die Altersisolation einer ganzen Generation. 

Fazit

Der Titel Auguste Bernard Kouemo Yanghu elegischer Geschichte weiblicher Solidarität und der geteilten Sehnsucht nach Zuwendung verweist auf die fundamentalen Folgen der Abwanderung Kameruns junger Generation. Errichtet mit im Ausland verdienten Geld, ist dessen Zukunft ein Geisterhaus. Gleich einer Schattenkolonialmacht profitiert Europa vom Arbeitskapital des Landes. Ein Hauch melancholischer Poesie mischt sich in Eva Sehets fließende Kamerabilder, die in alltäglichen Geschehnissen unterschwellige Allegorik einfangen. Der Cast mit teils nicht-professionellen Darstellen verleiht der nuancierten Studie eine berührende gesellschaftliche Präsenz und emotionale Wahrhaftigkeit.

Kritik: Lida Bach

Wird geladen...

{{ loadError }}

×