{{ tweet.login }}

{{ tweet.reply.login }} {{ tweet.reply.deleted ? 'Ursprüngliche Nachricht gelöscht' : tweet.reply.excerpt }}
{{{ tweet.body | format }}}
Änderungsverlauf

Wird geladen…

{{ historyError }}

  1. {{ version.current ? 'Aktuelle Fassung' : (versionIndex === 0 ? 'Original' : 'Frühere Fassung') }}
    {{{ version.body | format }}}

Wird geladen...

×
?
So findest du deinen Titel

Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
Die interne Movie-ID direkt einfügen.
Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Filmgeschichte von Kafka bis Kurt Cobain: Eine düster-humorvolle, alternative Zeitlinie, basierend auf den letzten Filmen, die legendäre Prominente vor (und manchmal während) ihrem Tod gesehen haben – erzählt von Jeremy Irons.

Kritik

Franz Kafka und The Kid, und Barry Lyndon, John Dillinger und Manhattan Melodrama. Was haben diese Kombinationen gemeinsam? Die Antwort gibt Stanley Schtinters dokumentarisches Panoptikum popkultureller Trivia. Darin versammelt der britische Regisseur die letzten Filme, die ein eklektisches Ensemble prominenter Persönlichkeiten gesehen haben. Sofern jemand nicht wie Rainer Werner Fassbinder verstirbt, während im Videorekorder noch eine Kassette von Pasolini läuft, ist die Auflösung eines jener Rätsel, die niemand gestellt hat, wenig überraschend spekulativ. 

Eine gewisse Willkür liegt auch in der Auswahl der Protagonisten, die, wie Jeremy Irons Erzähler-Stimme aus dem Off fabuliert, “ihr Leben der Kamera gegeben haben”. Die überwiegend weißen männlichen Auserwählten und vorzugsweise selbst Filmschaffende. Das erlaubt Schtinter, sie visuell heraufzubeschwören auf Ausschnitten aus ihren eigenen Leinwandwerken. Wenn solche nicht verfügbaren wie Gangster-Legende Dillinger, tut es auch ein Biopic wie  s Public Enemies, unterstützt von Schnipseln der zahlreichen anderen von seinem Leben und filmreifen Tod inspirierten Hollywood-Produktionen. 

Mythologisierende und bisweilen mokante Mutmaßungen über die Gründe der Filmwahl - nur die zweite in Fällen wie Elvis Presley, der an seinem letzen Abend keine Kopie des gewünschten Star Wars auftreiben konnte und stattdessen The Spy Who Love Me schaute - zeigen früh, dass es dem verspielten Film-Fan-Service wenig um historische Verlässlichkeit geht und viel um Schauwerte, Stilisierung und klangvolle Sprüche. Mit letzten übertreibt es die Inszenierung etwas. Schtinter ist in Irons klangvolle Stimme offenbar ebenso vernarrt wie in die eigenen Worte.

Fazit

Als skurriler Nekrolog über cinephile Zufälle schafft es Stanley Schtinters makaberes Memento Mori gerade so durch seine 86 Minuten, ohne zu langweilen. Diversität und Differenzierung fehlen spürbar in einem kuriosen Kino-Katalog, der streckenweise wie eine beliebige Tour durch Genres oder Filmographien wirkt. Sowohl die Wahl der Todesfälle als auch der Filme ist stark auf Hollywood und die USA fixiert. Auch dadurch nutzt der Unterhaltungswert der cineastischen Collage sich schnell ab. Kein Kinowerk, mit dem man abtreten will. 

Kritik: Lida Bach

Wird geladen...

{{ loadError }}

×