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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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Erwähnungen

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Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes lässt Diane Mann und Neugeborenes im Krankenhaus in Zürich zurück und taucht in einer ihr fremden spanischen Stadt am Mittelmeer unter. Doch ihr Körper ruft ihr das, wovor sie flieht, in Erinnerung.

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Du you think I am a monster?“, fragt die Titelfigur (Dorothée de Koon), tatsächlich das Kinopublikum, aber auf der Leinwand ihr unbekanntes Gegenüber bei einer bizarren sexuellen Begegnung. Nicht die einzige in Jan Gassmanns (99 Moons) und Carmen Jaquiers (Foudre) auf dramaturgischer und dramatischer Ebene gleichermaßen zielloser Odyssee, deren Protagonistin man am liebsten antworten möchte: Schön wär‘s. Doch die Protagonistin ist schlicht zu langweilig, was sich mangels psychologischer Entwicklung auch nicht ändert. 

Da hilft es auch nichts, dass Diane schon in der ersten Szene mit ihrem Partner und Kindesvater ein seltsames Sexerlebnis hat. Ob es unterdrückte Perversionen sind, heimliche Begierden oder eine sogenannte postpartale Stimmungskrise, bleibt unklar. Drehbuchautorin Jaquier und ihr Co-Regisseur interessierten sich für die Psyche der frisch gebackenen Mutter, die Baby und Mann (Roland Bonjour, Oh Hell) unmittelbar nach der Niederkunft im Krankenhaus zurücklässt, nicht annähernd so sehr wie für ihren Körper.

Der erinnert sie und den Zuschauerschaft durch die mit unangenehmer Tendenz zum Voyeurismus beäugten Prozesse beständig an die Mutterschaft, die dadurch etwas von schicksalhafter Unausweichlichkeit erhält. Doch auch jener somatische Determinismus bleibt vage. Ob Merkmale wie Milchfluss für sie bloß lästig oder Leid sind, erschließt sich ebenso wenig ihre irrationalen und impulsiven Aktionen. Zufallsbegegnungen wie die mit der älteren Rose (Aurore Clément, Voll ins Leben) führen ins Nicht, wo sich die inszenatorischen Irrwege endgültig verlieren. 

Fazit

Wie Carmen Jaquiers letzte Regiearbeit zentriert die verworrene Detour eine Frau im Konflikt mit Verpflichtung und Trieben, verpackt in die verwaschenen Ocker- und Brauntönen und unscharfen Blickwinkel Jan Gassmanns vorherigen Werks. Ästhetisch und dramaturgisch entsteht daraus eine bewusst unzugängliche Story, deren Kantigkeit Dorothée de Koons schroffes Schauspiel verstärkt. Doch die eigenwillige Stilistik und milde provokanten Themen sind nur Mittel, den unterentwickelten Charakteren und der verworrenen Handlung einen Arthouse-Anstrich zu geben. 

Kritik: Lida Bach

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