{{ tweet.login }}

{{ tweet.reply.login }} {{ tweet.reply.deleted ? 'Ursprüngliche Nachricht gelöscht' : tweet.reply.excerpt }}
{{{ tweet.body | format }}}
Änderungsverlauf

Wird geladen…

{{ historyError }}

  1. {{ version.current ? 'Aktuelle Fassung' : (versionIndex === 0 ? 'Original' : 'Frühere Fassung') }}
    {{{ version.body | format }}}

Wird geladen...

×
?
So findest du deinen Titel

Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
Die interne Movie-ID direkt einfügen.
Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Der Fotograf David Zimmerman verlässt sein Zuhause nur selten – bis Freunde ihn zu einer wilden Party mitnehmen. Er ist von einer mysteriösen Frau fasziniert und folgt ihr. Im Morgengrauen verwandelt sich sein Leben: Er erwacht in ihrem Körper.

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Der wahre Horror für straighte cis Männer wie Arthur Harari (Onoda - 10.000 Nächte im Dschungel) und seinen Bruder Lucas, die gemeinsam die Graphic Novel und das darauf basierende Drehbuch zum dritten Spielfilm des französischen Regisseurs verfassten, ist offenbar eine Existenz als Frau. In einer Ära neo-konservativer Rehabilitation der repressiven Strukturen, deren Abbau erst begonnen hatte, ist dieser Schrecken durchaus verständlich. Umso befremdlicher ist die Gleichgültigkeit der surrealen Story des paranormalen Psycho-Dramas gegenüber den soziologischen und systemischen Erfahrungen in einem weiblichen Körper. 

Darin erwacht der Pariser Fotograf David Zimmerman (Niels Schneider, Icare) nach einem One-Night-Stand mit der mysteriösen Eva (Léa Seydoux, Gentle Monster), die ihn auf einer Party anvisiert. Unter dem Einfluss einer unbekannten Droge fühlt sich David hypnotisch angezogen von der Fremden, die ihm nichts über sich verrät. Gefangen in einem anderen Körper versucht David zugleich, Evas Geschichte zu entschlüsseln und einen Weg zurück zu seinem alten Ich zu finden. Assoziation mit trans Identität und Gender Dysphoria drängen sich unweigerlich auf.

Doch Harari interessiert sich für Gender-Aspekte ebenso wenig wie für veränderte physische Erfahrungen. Sexualität bleibt trotz ihres transformativen Potenzials ein abstraktes Instrument. Wie in einer humorbefreiten Body Switch Comedy erscheint der Körpertausch als Rätsel, das es zu lösen gilt. Parabolische Andeutungen bleiben schemenhaft bei der detektivischen Spurensuche, in der eine Cameo Regisseur Radu Jude (The Diary of a Chambermaid) eine mehrerer kurioser Randnotizen bleibt. Unwahrscheinliche Zufälle bringen David neue Erkenntnisse; Beginn eines noch größeren Rätsels, das auch den Plot überfordert. 

Fazit

Wie stabil ist die Verbindung von Psyche und Physis und ist deren Bruch Befreiung oder Zerstörung? Die Fragen nach der Definition und Konstitution des Selbst durchziehen Arthur Hararis bizarre Mystery-Melange ebenso wie die schleichende Angst vor dem Verlust eines Selbst, das beunruhigend ephemer scheint. Die düstere Aura Tom Haris naturalistischer Kamerabilder wird zum visuellen Spiegel unterbewusster Urängste, die fahriges Schauspiel und ein zielloser Plot nie ausarbeiten. Das diffuse Szenario verliert sich letztlich ebenso wie die Charaktere. 

Kritik: Lida Bach

Wird geladen...

×