{{ tweet.login }}

{{ tweet.reply.login }} {{ tweet.reply.deleted ? 'Ursprüngliche Nachricht gelöscht' : tweet.reply.excerpt }}
{{{ tweet.body | format }}}
Änderungsverlauf

Wird geladen…

{{ historyError }}

  1. {{ version.current ? 'Aktuelle Fassung' : (versionIndex === 0 ? 'Original' : 'Frühere Fassung') }}
    {{{ version.body | format }}}

Wird geladen...

×
?
So findest du deinen Titel

Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
Die interne Movie-ID direkt einfügen.
Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Nachdem Madison (Michelle Mylett) beinahe in einem See ertrunken ist, wird sie von einer extremen Angst vor Wasser verfolgt. Schlimmer noch sind ihre Visionen einer dunklen Gestalt, die sie Tag und Nacht verfolgt. Um ihre Hydrophobie zu überwinden, planen vier ihrer Freunde eine Intervention, in der Madison durch die Konfrontation mit ihrer Angst ihre Furcht überwinden soll. Doch sie öffnen damit ein Tor, das besser geschlossen geblieben wäre - denn nun lernen sie den Drownsman kennen.

Kritik

Chad Archibald (The Herectics) gehört zu den Regisseuren, die sich außerhalb des Festival-Rahmens wohl nie einen Namen machen werden: Im aus gnadenlos Genre-affine Horrorfilme bestehenden Pool scheint der kanadische Filmemacher einen Platz für sich beanspruchen zu können, an dem er sich nicht nur heimisch fühlen darf, sondern auch vom Publikum den Zuspruch bekommt, der ihm außerhalb der Veranstaltungsblase nie zuteil werden würde. Warum? Weil Chad Archibald vor allem Filme für eine Zuschauerschaft dreht, das sich intellektuell nicht mit dem Gezeigten auseinandersetzen möchte, sondern einzig auf Trigger, Trademarks und Schlüsselreize reagiert – und die bieten Bite, The Herectics und auch The Drownsman natürlich in erhöhter Frequenz auf, was sein Schaffen bis dato nicht nur ungemein vorhersehbar, sondern auch seltsam statisch erscheinen lässt.

Eine stilistische Eigendynamik scheint dem Output von Chad Archibald vollkommen abzugehen. The Herectics, Bite, The Drownsman, eine inoffizielle Trilogie, die sich nicht zuletzt mit den Urängsten des Menschen auseinandersetzen möchte, sind immer nur die Referenzen einer Referenz, die Zitate eines Zitats, die Verweise eines Verweises. Mit The Drownsman widmet sich Archibald indes offenkundig dem mit übernatürlichen Elementen gestreckten Slasher-Kino des 1980er Jahre Kinos zu und hofiert dabei ein Vorbild überdeutlich: Wes Cravens Meilenstein A Nightmare on Elm Street aus dem Jahre 1984. In diesem Fall soll sich eine Gruppe von jungen Damen (unter anderem besetzt mit Michelle Mylett, Clare Bastable und Sydney Kondruss) nicht im Schlaf einer ikonischen Schreckensgestalt stellen, sondern einem Wasserdämon (gespielt von Ry Barrett, Death on Scenic Drive), der das Leben der Frauen zu einem feuchten Alptraum macht.

Was schnell auffällt, ist das unterklassige Schauspiel der Hauptfiguren. Weiß sich Ry Barrett hinter seiner durchaus stimmungsvollen Drownsman-Maske noch gekonnt zu verstecken, so agieren Mylett und Co. geradeso auf hölzernem Laien-Niveau. Die alles durchdringende Angst vor der Gefahr aus dem kühlen Nass wirkt hier dementsprechend unbeholfen, genau wie der anfänglich eingewebte Umstand, dass es sich bei dem Ding aus dem Spühlstein um eine Manifestation tiefsitzender Traumata handeln könnte. The Drownsman möchte sich nicht in psychologischen Doppeldeutigen wähnen, sondern gibt sich dem Versuch hin, einen neuen Mythos im Horror-Genre zu etablieren, was freilich rigoros fehlschlägt, besitzt die todbringende Figur des Wassermannes doch keine mehrwertigen Attribute, die eine tiefere Auseinandersetzung mit seinem Wesen rechtfertigen könnte. Da bleibt sich Chad Archibald treu: Eine Sichtung reicht, um alles zu gesehen zu haben.

Fazit

Mit "The Drownsman" zeigt Chad Archibald zwar, dass er einer großen Leidenschaft für den Horror-Film anheimgefallen ist, allerdings fehlt dem kanadischen Filmemacher schlichtweg die stilistische Eigendynamik, um sich abseits des unterdurchschnittlichen Genre-Breis einen Namen zu machen.

Kritik: Pascal Reis

Wird geladen...

×