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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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Erwähnungen

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Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Der Film nimmt ukrainische Frauen in den Blick, die während des russischen Angriffskriegs sexuelle Gewalt und Folter erlebt haben und sich weigern, darüber zu schweigen. Er begleitet Iryna Dovhan, eine Betroffene, die zur Aktivistin geworden ist und die Erinnerungen betroffener Frauen in den zurückeroberten Gebieten der Ukraine dokumentiert. 

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Die tiefen Spuren militärischer Gewalt in der Ukraine ziehen sich als thematischer Leitfaden durch und  s erschütterndes Dokument systematischer Grausamkeit. Jene zeigt sich nicht in den traurig bekannten Bildern zerbombter Häuser, Toter und Verwundeter, sondern den mutigen Aussagen der ukrainischen Frauen, die von sexualisierter Gewalt durch russische Soldaten sprechen. Ihre beklemmenden Berichte brechen das Tabu, welches Teil der psychologischen Strategie der russischen Invasoren ist, und sollen so auch anderen Betroffenen die Kraft zur Aussage geben. 

Als Überlebende von Folter und sexueller Gewalt ringen die Frauen mit dem physischen und psychischen Narben in einem Umfeld, dass ihnen minimale Unterstützung geben kann. Selbst in Friedenszeiten sind Hilfsangebote für die Opfer sexueller Gewalt rar und unzureichend. In dem vom Angriffskrieg gezeichneten Land existiert dergleichen kaum noch. So beschloss Iryna Dovhan, deren Geschichte als Ausgangspunkt der mosaikartigen Aufarbeitung dient, selbst eine Hilfsorganisation zu gründen. Sie kann die Scham und Zweifel der Frauen aus eigener Erfahrung nachvollziehen.

Mit respektvollem Abstand begleitet die Kamera die konzentrierte Protagonistin beim Aufbau eines Netzwerks an Überlebenden, deren Berichte den emotionalen Kern des Geschehens bilden. Landschaftsbilder und Einblicke in private Räume fungieren als visuelle Marker dessen, was nicht gezeigt werden kann. Jede der vier Frauen bestimmt eigenmächtig, was und wie viel sie erzählen will. Wie lange die Aufnahmen brauchten, wie viele Menschen ablehnten; solche Fakten fehlen ebenso wie eine Systematik der Täter- und Opferzahlen sowie des situativen Kontexts. 

Fazit

Die unstrittige Relevanz Alisa Kovalenko und Marysia Nikitiuk liegt in der verstörenden Thematik. Als filmische Chronik der strategischen Menschenrechtsverletzungen ist ihr nüchterner Dokumentarfilm, der in der Sektion Panorama auf der 76. Berlinale seine Weltpremiere feiert, ein schmerzlicher, doch elementarer Beitrag zur Chronik des Krieges. Jener wirkt gleichsam erdrückend gegenwärtig und unheimlich abwesend. Formale Ruhe und klare Strukturen lenken den Fokus ganz auf die individuelle Erfahrung der Übergriffe. Die daraus wachende Solidarität unterstreicht die kollektive Stärke der Organisation; ein bitterer Triumph. 

Kritik: Lida Bach

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