User-Reviews
-

Kritik von AlexTickman
Thriller der mittelguten Kategorie. Gary Busey spielt den Drama-Cop, nur hat er einen Gegenspieler, der ihn wirklich in den Schatten stellt und das mit jeder Sekunde Screentime. Insgesamt ist das ein sehr stranger Film, dessen Look so 90s ist, dass man es kaum glauben kann. Thematisch war ich doch sehr überrascht, in welche W...
-

Kritik von Smooli
Vor einer guten Woche geguckt und trotzdem noch den titelgebenden Wurm im Ohr. Sono ist hier mal wieder ganz er selbst - zumindest fast. Zwar ist das eine vollends verrückte Geschichte, die der japanische Exzessiv-Filmemacher mit angenehmen Portionen an gesellschaftlicher Kritik (Ruhm, Sucht, Ignoranz, Nutten) garniert. Aber,...
-

Kritik von Smooli
Louis Malle zeichnet ein wunderbar ruhiges, Erwartungen unterlaufendes und äußerst einfühlsames Drama, die Geschichte einer Freundschaft, die nicht sein darf und unter einem schlechten Stern steht. Die Jungdarsteller sind auf die verdammte Zwölf gecastet und Malle gibt ihnen Zeit und Raum, um sich untereinander zu ärgern, prü...
-

Kritik von Smooli
Das war tatsächlich aus reinem Zufall ein perfektes Double Feature. Bunuels „Das goldene Zeitalter“ (60 Minuten, von 1930, s/w, Tonfilm) und Dingenskirchens „Mr. Nobody“ (138 Minuten, von 2009, Farbe, Tonfilm). Ich probiere mal, beide Filme in einem Text zu bearbeiten. Und das vor allem mit Hinblick auf eine Eigenschaft. Bunu...
-

Das goldene Zeitalter
Das war tatsächlich aus reinem Zufall ein perfektes Double Feature. Bunuels „Das goldene Zeitalter“ (60 Minuten, von 1930, s/w, Tonfilm) und Dingenskirchens „Mr. Nobody“ (138 Minuten, von 2009, Farbe, Tonfilm). Ich probiere mal, beide Filme in einem Text zu bearbeiten. Und das vor allem mit Hinblick auf eine Eigenschaft. Bunu...
-

Kritik von Smooli
Hm, ja, hm. Die Chause ist jetzt nicht so einfach. DUNKIRK macht viele Dinge ziemlich gut. Als allererstes möchte man da erwähnen, wie der Film sich selbst seine 110 Minuten aufteilt. Der Film spielt in drei Episoden am Strand (1 Woche), auf einem Boot (1 Tag) und im Flieger (1 Stunde), wobei jeder Ort/Mensch in etwa ähnlich ...
-

The Land of Hope
Sion Sono wagt es doch tatsächlich, sich mittels fiktiver Arbeit mit der Katastrophe von Fukushima auseinanderzusetzen. Dafür hagelte es in Japan ordentlich Kritik - das sei nämlich alles total billig und flach, habe nur das Ziel fürs schnelle Geld. Dabei handelt es sich bei THE LAND OF HOPE um einen Sono-Film, der so augensc...
-

Kritik von Smooli
Die Stooges waren Dreck der musikalischen Szene. Die Stooges waren und sind Menschen, die die künstlerische Welt geformt haben. Jarmusch bastelt hier eine kleine Geschichtsstunde, erzählt relativ brav den Ablauf der Karriere um Iggy Pop und seine kleinen Kalauer herum. Für Fans von Musik-Dokumentationen ist das natürlich sehe...
-

Der eiskalte Engel
Lange hab ich gesucht und ihn endlich gefunden: Einen Film, der genauso butterweich geschnitten und perfekt getimt ist und der sich ebenso elegant entfaltet, wie Masaki Kobayashis „Harakiri“. Dabei war ich (nachdem ich von Melville „Bob le flambeur“ und eine Stunde „Armee im Schatten“ geguckt habe, überrascht, dass Le Samoura...
-

Kritik von Smooli
Ehrlich gesagt schade, dass der verhältnismäßig verhalten besprochen wurde. Mein dritter Ti West war auch der dritte mehr als sehenswerte Film. Herr West beweist, dass er das Western-Genre kennt und liebt. Gleichzeitig aber, und dafür ein Amen und ein Halleluja, kennt er sich selbst auch gut genug, um das Genre nicht einfach ...