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tt0133093
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TMDB: 603
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Netflix vs. Cannes: Der Streamingdienst hat hochkarätige Filme eingekauft und droht mit Festival-Boykott

Stu

Von Stu

Bildnachweis: © Netflix

Nach dem es teils heftige Kritik dafür gab, dass das Filmfestival von Cannes letztes Jahr mit Okja und The Meyerowitz Stories zwei Filme im Wettbewerb zeigte, die von Netflix vertrieben wurden und somit nicht regulär ins Kino kamen, gab die Festivalleitung kürzlich bekannt Netflix-Filme nicht mehr im Wettbewerb zu zeigen, außer sie erhielten einen französischen Kinostart. Auch dies sorgte für Kontroversen.

Nun wurde bekannt, dass Netflix wieder auf Shopping-Tour war uns sich neue Filme einverleibt hat, die ursprünglich ihre Premiere auf dem diesjährigen Filmfestival von Cannes feiern sollten. Folgende Werke sind betroffen: Die Doku They'll Love Me When I'm Dead, Norway von Paul Greengrass, Hold the Dark von und Roma, der neue Film von Alfonso Cuarón. Dazu kommt noch Orson Welles' The Other Side of the Wind, der dank Netflix nach über 40 Jahren endlich fertig gestellt wurde.

Am 12. April wird das Festival Line-Up offiziell vorgestellt. Netflix droht der Festivalleitung nun aber wohl mit einem Boykott. Damit würde der Streamingdienst u.a. verhindern, dass die Filmemacher der betroffenen Werke am Festival teilnehmen können. Eine Einladung nach Cannes gilt als große Ehre. Laut einer ungenannten Quelle benutzt Netflix die Filme gegen Cannes (via Vanity Fair), denn die genannten Filme gehören zweifellos zu denen, die am meisten erwartet werden.

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