Bei Lucasfilm kommt offenbar Bewegung in die seit Jahren ziemlich überschaubare Kinofilm-Zukunft von Star Wars. Nachdem zahlreiche angekündigte Projekte entweder verschoben, umgebaut oder komplett gestrichen wurden, steht nun zumindest hinter einem der großen Vorhaben ein konkreter Regisseur. Und der kommt ausgerechnet aus dem Marvel-Lager.
Die Regie beim ersten Teil von Simon Kinbergs geplanter neuer Star-Wars-Trilogie übernimmt Jon Watts. Der Filmemacher machte sich vor allem mit den drei Spider-Man-Filmen mit Tom Holland einen Namen und inszenierte zuletzt unter anderem Cop Car und Wolfs. Mit der weit, weit entfernten Galaxis kennt sich Watts ebenfalls aus: Gemeinsam mit Christopher Ford entwickelte er die Serie Skeleton Crew und führte bei mehreren Episoden Regie.
Lucasfilm will nach Jahren endlich wieder durchstarten
Kinbergs Trilogie wurde bereits Ende 2024 angekündigt. Der Autor soll alle drei Drehbücher verfassen und eine neue Geschichte erzählen, die nach den Ereignissen von Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers spielt. Zeitweise war sogar von den Episoden X bis XII die Rede, Lucasfilm distanzierte sich später jedoch von dieser Einordnung. Ob Daisy Ridley als Rey zurückkehrt, ist ebenfalls weiterhin nicht offiziell bestätigt. Kinberg soll inzwischen einen umfangreichen Entwurf für die Geschichte vorgelegt haben.
Dass nun ein Regisseur an Bord ist, dürfte für Lucasfilm besonders wichtig sein. In den vergangenen Jahren wurden diverse Filme angekündigt, ohne dass daraus ein Kinostart geworden ist. Parallel dazu wurde auch die Zukunft von New Jedi Order mehrfach umgebaut. Mit Watts' Verpflichtung gehört Kinbergs Projekt nun zumindest zu den konkreteren Vorhaben des Studios.
Der nächste Versuch für die Kinoleinwand
Ob es diesmal tatsächlich bis zum Dreh kommt, muss sich allerdings erst zeigen. Berichte sprechen davon, dass die Produktion bereits Fahrt aufnehmen und möglicherweise 2027 beginnen könnte. Offiziell bestätigt ist ein konkreter Drehstart bislang nicht. Kinbergs Trilogie wäre damit neben Starfighter eines der zentralen Projekte für die Zukunft von Star Wars im Kino. Kinbergs Trilogie soll eine neue Ära für das Franchise einläuten. Ob daraus tatsächlich drei Filme entstehen, die Star Wars dauerhaft zurück auf die große Leinwand bringen, lässt sich derzeit noch nicht sagen.