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Diskussion zum Sonntag: Videospielverfilmungen – Ungenutztes Potential oder filmische Katastrophe?

Vitellone

Von Vitellone

Quelle: MB
Bildnachweis: © Universal | Jüngst erschienen: „Warcraft: The Beginning“

Der Ruf von Videospielverfilmungen ist gelinde gesagt unterirdisch und nur sehr selten kommt eine Adaption überhaupt in den Genuss als sehenswert bezeichnet zu werden. Ace Attorney von Takashi Miike wäre ein Beispiel dafür. Auf der gegenüberliegenden Seite unterbieten sich die Kandidaten in Sachen Qualität, gerade ein Regisseur wie Uwe Boll scheint ja ein Abonnement für misslungene Umsetzungen zu haben. Aber woran liegt das? Eignen sich ein Großteil der Spiele aufgrund ihres andersartigen Aufbaus einfach nicht für eine filmische Umsetzung oder liegt das Problem an den umsetzenden Produzenten und Regisseuren?

Erscheint eine neue Videospielverfilmung dann rollen Fans zunächst genervt mit den Augen. Der Schmerz der letzten Verunstaltung einer heiß geliebten Spielereihe sitzt noch tief und die Frage lautet oftmals nicht ob der Film misslingt, sondern vielmehr wie schlimm er letztlich werden wird. Jüngst erschien Warcraft: The Beginning in den internationalen Kinos und aktuell spalten sich die Meinungen zwischen Fans des Universums und normalen Kinogängern. Auch der gegen Ende des Jahres erscheinende Film Assassin’s Creed dürfte die Diskussion darüber noch einmal ordentlich befeuern. Sollten (oder müssen?) Videospielverfilmungen mehr als bloßen Fanservice bieten, wenn sie von den Zuschauern ernst genommen werden wollen? Oder wird der Film letztlich in erster Linie für die Fangemeinde gedreht und sollte deswegen auch primär auf deren Interessen zugeschnitten werden?

Was ist eure Meinung zu Videospielverfilmungen? Schlummert ungenutztes und sträflich vernachlässigtes Potential in der Spieleindustrie oder ist die Spanne zwischen den Medien einfach zu groß um gut funktionierende Filme umzusetzen?

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