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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
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Salocin

Kritik von Salocin

Ein schöner Annäherungsversuch an das große Thema: James Dean. Nicht ihn, sondern den bisher recht erfolglosen Fotografen Dennis Stock in den Fokus der Aufnahmen zu stellen. Man bekommt den Aufstieg James Dean's mit, der gleichbedeutend mit dem künstlerischen Arbeiten von Stock passiert. Es entwickelt sich eine Männerfreundschaft zwischen den zurückgezogenen, auf der einen Seite ins Rampenlicht drängenden, auf der anderen Seite den zurückgezogenen, melancholischen Schauspieler und dem unsicheren, nach seiner Kunst suchenden Fotografen und geschiedenen Familienvater. Auch fehlt mir etwas die Chemie der beiden Hauptfiguren, die mir die Beweggründe für ihr Handeln mehr erklärt. Was sehen beide ineinander? Das Zwischenmenschliche fehlt mir im Film leider sehr.

Allerdings ist mir zu wenig James Dean zu sehen. Zu wenig, wenn man den Film als Biopic bewirbt, da konnte ich als großer James Dean Fan mehr mit dem TV-Film "James Dean" mit James Franco in der Hauptrolle anfangen.

Der Film weiß wenig zu überraschen, auch nehme ich Dane DeHaan, der seine Sache als James Dean eigentlich sehr gut macht, wenig die innere Zerrissenheit dieses Künstlers und sein Rebellentum ab. Dane DeHaan erinnert optisch klar an James Dean ist aber alles in Allem zu lieb für die Rolle und bricht selten aus. Auch Robert Pattinson, den ich seit "Remember me" sehr schätze zeigt nur Hier und Da was wirklich in ihm steckt. Absolut genial hingegen Ben Kingsley in der Nebenrolle als Studio-Boss Jack Warner.

Da ich den Film "Control" vom Regisseur Anton Corbijn sehr gemocht habe, habe ich mir insgesamt mehr von "Life" erwartet, auch wenn man beim Sichten schnell Parallelen der Machart zu Control findet. Der Film kommt leise daher, für mich manchmal zu leise. Aber man merkt dass das Thema des Films, die Herangehensweise, der Fokus Corbijn, der selbst viele Jahre als Fotograf gearbeitet hat am Herzen liegt. Auch fand ich das stilistische Mittel gut, die Fotografien, bei deren Entstehung und Hintergrundstory man während des Films Zeuge war, im Abspann im Original zu sehen.

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