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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

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Vitellone

Kritik von Vitellone

Mittlerweile habe ich den Film schon zum dritten oder vierten Mal gesehen und ich muss gestehen, dass er mir jedes Mal ein Stückchen weniger gefallen hat. Es sind kleinere Kritikpunkte, die ich zunächst leichtfertig abgetan habe, die mittlerweile aber immer schwerer wiegen. Beginnen wir jedoch von vorne, gerade die erste Stunde von „Django Unchained“ ist in allen Belangen ein ausgezeichneter Film, grandios inszeniert, geschrieben und gespielt. Gekonnt kombiniert Tarantino hier noch Versatzstücke des Westerns mit seinem eigenen Stil und schafft dadurch einen überaus gelungenen Auftakt. Die Beziehung zwischen Waltz und Foxx steht im Mittelpunkt und es gelingt dem Film dadurch eine vielversprechende Atmosphäre aufzubauen. Leider gerät der Film dann zusehends ins Stocken, immer wieder scheint das Drehbuch auf der Stelle zu treten, es verfängt sich in Nichtigkeiten und schafft es nicht die Handlung zufriedenstellend weiterzutreiben. Problematisch wird es dann, wenn Tarantino nach dem eigentlichen Höhepunkt des Films noch zwanzig Minuten weiter erzählt und eine weitere Schießerei an das emotionale Finale des Films anhängt. Die größte Krux des Films ist jedoch sein Soundtrack, es ist mir völlig klar warum Tarantino moderne Stücke und Hip Hop verwendet, doch leider ist das nicht nur enorm unpassend, sondern zerstört auch die komplette Atmosphäre. Vielleicht bin ich hier auch einfach zu stark im klassischen Western verankert, aber stellenweise ist die Musik einfach schrecklich. Natürlich ist „Django Unchained“ noch immer ein gelungener Film, gerade die erste Stunde ist mustergültig und allgemein betrachtet ist Tarantinos Herangehensweise an die Sklaverei deutlicher interessanter gestaltet wie so mancher schwülstiger Historienfilm, der sich um diese Thematik dreht, doch als Gesamtwerk läuft er vor allem in der zweiten Hälfte viel zu unruhig um als wirkliches gutes Werk durchzugehen.

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