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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

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WilliamWhyler

Kritik von WilliamWhyler

Gesehen: April, 2026

Wirkt auf mich wie ein verschollenes Prequel zu Die fabelhafte Welt der Amélie – nur dass das Mädchen hier Aurora heißt und das Zuckrige jederzeit ins Morbide kippt. In Dust Bunny heuert ein Kind seinen schweigsamen Nachbarn an, einen Mann mit dem Blick eines professionellen Endes, gespielt von Mads Mikkelsen, um das Monster unter ihrem Bett zu töten. Angeblich hat dieses Ding bereits ihre Eltern verschlungen. Bryan Fuller inszeniert das Ganze wie eine Fieberfantasie zwischen Puppenhaus und Leichenhalle. Wer bei Jean-Pierre Jeunets Handschrift dieses verspielte, farbgesättigte Universum mochte, bekommt hier eine düstere Variante davon serviert: knallige Farben, symmetrische Sets, detailverliebte Räume, die fast zu schön und zuckersüß sind. Art Nouveau sei Dank. Im Zentrum steht das Duo: Mikkelsen, der spielt den Nachbarn wie einen stillgelegten Vulkan. Kaum Worte, aber jede Bewegung hat Gewicht. Er ist Beschützer, Henker und vielleicht selbst Teil dieses Märchens. Gegenüber steht die junge Aurora, ein kleiner Wirbelwind mit großen Augen und einem kleinen Abgrund dahinter. Ihre Performance trägt den Film emotional – irgendwo zwischen kindlicher Fantasie und echtem Trauma. Und dann schwebt da noch Sigourney Weaver als Gangster Königin in den Raum. Dazu: Die Dialoge schön geschrieben die Bildgestaltung in die Fresse. Das poppt und unterstreicht diese surreale Gewalt Orgie um ein Monster das es gibt? Außergewöhnlich und mutig dieser Film, das hat etwas.
PS: Und „Die Stadt der verlorenen Kinder“ fand ich damals auch mächtig gut.

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