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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
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WilliamWhyler

Kritik von WilliamWhyler

Gesehen: November, 2015

Diese Kritik enthält Spoiler.

Dieser Bond taucht in die Vergangenheit ein.  Wie auch der Bond Skyfall davor, man darf also hier von einem Zweitteiler sprechen,  ist er der Abschluss eines Double Features. Nach Skyfall wird hier also die Geschichte weitergesponnen.
Leider hat diese zwar einen tollen Kern, aber kein gutes Drehbuch was am Ende Mendes hätte umsetzten können. Sicherlich hat er sein möglichstes getan, jedoch bleibt ein fader nach nichts schmeckender Geschmack hängen, welches  zwar alle Bond Klischees erfüllt, jedoch die Geschichte um den einen Super Bösewicht nicht wirklich treffend gerecht werden kann.
 Alles bleibt oberflächlich und angezeichnet, was mir persönlich Sympathien für Daniel Craig bringt, das dieser nach dieser Geschichte ja wohl auch keine große Lust mehr zeigt, die Doppelnull zu mimen.
Das Ende bzw. die letzte halbe Sunde wirkt nur noch aufgesetzt und lächerlich. Wir bekommen hier den Bösewicht selbstsicher wie immer serviert, und Waltz gibt auch sein bestes, wo er die größte Rolle überhaupt spielen darf, sollte man jedenfalls meinen. Das Script allerdings macht die super aufspielende Crew zu zweitrangigen Objekten. Es wirkt alles bemüht, um dem Bondcharakter gerecht zu werden. Funktionieren tut dies, dank dem mauen Ende nicht wirklich.
Hier wird eine Mogelpackung serviert, die es weder Craig, Mendes noch dem Zuschauer ermöglicht sauber weg zu kommen. Ein Bond ja, aber mit einem flachen Drehbuch das nicht seichter daherkommen könnte.
Da wünscht man sich doch Gerd Fröbe wieder zurück. Waltz ist gut, keine Frage – aber die Autoren gehören ab gewatscht. Wies schon erwähnt, die Geschichte um Bonds Vergangenheit lässt mehr erwarten als das.
ACHTUNG SPOILER: Blofeld ist der Killer aber wie wird der bloßgestellt. Und dann der Hubschrauber am Ende und auf der Straße liegend? Bitte nicht. So etwas hat doch kein Bond Gegner verdient. SPOILER ENDE.
Ein Bond, der weder an Quantum noch Skyfall heranreicht und doch so viel mehr zu bieten hätte. Anfangs gut, im Nachhinein jedoch wie ein Martti, den Mann zu lange stehen lässt.

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